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Lunchbox #6: Spargelsalat mit Maple-Syrup-Vinaigrette und Tomaten

Und weg ist der Sommer wieder – oder doch nicht? Wir harren hier der Dinge und hoffen gutes Wetter, nicht zuletzt, weil wir am Donnerstag lieben Besuch bekommen und uns eigentlich schon im Biergarten mit den Füßen im Fluss wähnten…

Der letzte Marktbesuch bescherte uns sowohl weißen wie auch grünen Spargel, weil wir uns irgendwie nie entscheiden können, welche Sorte wir lieber essen mögen. Also einfach beide. Der weiße Spargel wurde zu dem folgenden Salat verarbeitet, den grünen habe ich in der Grillpfanne angebraten (Rezept folgt noch). Weil die Mitesserin Tomaten so sehr liebt, habe ich mich entgegen all meiner Vorsätze breitschlagen lassen natürlich gerne bereit erklärt für sie ein Rezept mit einer Handvoll Tomaten zuzubereiten.

Weißer (wie auch grüner) Spargel schmeckt auch ausgezeichnet kalt und dieser kleine Salat ist schnell und ohne viel Aufwand über die Bühne gebracht.

Hier das Rezept für 2 Personen (Vorspeisengröße – als Hauptgericht die doppelte Menge verwenden):

  • 500 g weißer Spargel
  • 8 Kirschtomaten
  • 5 Blätter frischer Basilikum

Für die Vinaigrette:

  • 6 EL Olivenöl
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Akazienhonig
  • 1-2 TL Dijonsenf
  • eine Prise Fleur de Sel und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Den Spargel schälen und schräg in etwa 2,5-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spitzen beiseite legen. Einen Topf mit Salzwasser und einer Prise Zucker zum Kochen bringen. Die Spargelstücke dazugeben (die Spitzen 5 Minuten später in den Topf geben) und weich kochen (nach gusto: die einen mögen den Spargel mit mehr Biss, die anderen eher weich).

Für die Vinaigrette alle Zutaten in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln.

Die Tomaten vierteln, den Basilikum grob zerpflücken. Den Spargel abgießen und gut abtropfen lassen. Lauwarm mit der Vinaigrette, den Tomaten und dem Basilikum vermischen.

Dazu passt in der Pfanne geröstetes Weißbrot perfekt!

Spargelsalat mit Tomaten2

Spargelsalat mit Tomaten

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Pickled Red Onions

Heute ist ein guter Tag! Heute habe ich die deutsche Wirtschaft ordentlich angekurbelt und konsumiert. Eigentlich wollte ich nur ein paar Socken kaufen und ehrlich, sowas passiert mir sonst nie! Das Ende vom Lied: eine Jacke, diverse T-Shirts und ein so rattenscharfer pinker Nagellack, dass ich sofort nach Hause musste, um diesen aufzutragen in die Küche zu wetzen und endlich die “Pickled Red Onions” von Jen nachzukochen. Ich L-I-E-B-E ihren Blog, weil sie einzigartig schöne Bilder macht, toll kocht und den wahrscheinlich süßesten Hund  der Welt hat (und das von mir als ausgewiesener Katzenliebhaberin)!

Also auf ins Tal der Tränen und ran an die Zwiebeln! Ich habe das Rezept von Jen leicht abgewandelt (allein schon weil das Lorbeerbladl fehlte – das hat mir der Schuhbeck aber auch gehörig vermiest) und wer jetzt gleich beim Lesen von Nelken, Zimt und Sternanis denkt, dass ich jetzt schon wieder mit der Weihnachtsbäckerei loslege, dem sei gesagt: tief durchatmen, der Essig sorgt für den Rest.

Ingredients

Hier das Rezept für ein twist off Glas à 435 ml:

  • 3 große rote Zwiebeln
  • 280 ml Weißweinessig
  • 110 g brauner Zucker
  • 1/2 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • 1 Sternanis (ganz)
  • 2-3 Scheiben frischer Ingwer
  • 20-25 frisch zerdrückte rote Beeren (roter Pfeffer)

Die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneidern. In einem Topf mit kochendem Wasser 2 Minuten lang blanchieren. Dann abgießen und beiseite stellen.

Sliced Onions

ped pepper

In der Zwischenzeit den Essig mit dem Zucker und den Gewürzen zum Kochen bringen. Gute fünf Minuten einkochen lassen, dann die Zwiebelscheiben dazugeben und eine weitere Minute kochen lassen. Erst jetzt wird die ganze Schose schön pink. Also keine Panik kriegen, wenn die Zwiebeln nach dem Blanchieren erstmal ein bisschen unansehlich ausschauen.

Die Zwiebeln mit dem Sud in ein mit kochendem Wasser ausgespülten twist off Glas füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

spooky onions

Laut Jen hält sich das Ganze mehrere Wochen im Kühlschrank ohne Probleme.

pickled red onions

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Halloumi-Burger mit gegrillten Zucchini und Balsamicocreme

Ich geb’s zu, ich bin ne faule Socke und mache meine Burger-Buns noch immer nicht selbst. Es sei mir verziehen, bittebitte! Hey, dafür schäle ich meinen Spargel immer selbst und lasse den nicht in einer dieser coolen Spargelschälmaschinen (tolles Wort!) vollelektronisch enthäuten! Ok, genug der Rechtfertigungen. Es gibt nach einer Menge Spargel heute mal wieder einen Burger.

Quitschquitschquitsch – so geht’s mir, wenn ich an Halloumi denke. Kennt ihr das auch? Dieses schöne Quitschgeräusch das entsteht, wenn man Halloumi isst? Für viele Leute ist Halloumi daher ein no go und ich muss sagen, dass ich jetzt auch nicht vor Freude an die Decke springe, wenn ich mir jemand das letzte Stück Manchego vor der Nase wegschnappt und sagt “aber da ist ja noch ein bisschen Halloumi übrig…”. Halloumi muss in die Pfanne oder auf den Grill – oder eben: in die Grillpfanne. Sonst ist das alles nix. Und da gerade wie immer noch ein paar Zucchini im Haus waren, sind die gleich mit in die Grillpfanne und in den Burger gewandert. Dazu noch ein paar Spritzer Balsamicocreme und fertig ist die Kiste.

Hier das Rezept für 2 Personen:

  • 2 Hamburger-Buns
  • 2 Stück Halloumi
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 2 TL Mayonnaise
  • Balsamicocreme (selbstgemachte Reduktion oder Fertigprodukt)
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Die Burgerbuns aufschneiden und im Backofen (Grillfunktion) leicht anrösten.

Den Halloumi in der Grillpfanne (mit wenig Öl bestreichen) von beiden Seiten anbraten, bis er leicht weich wird und schöne dunkle Grillstreifen bekommt.

Die Zucchini in feine Scheiben schneiden und in der Grillpfanne ebenfalls mit anbraten.

Die Burgerhälften mit etwas Mayo bestreichen, den Halloumi und die Zucchinischeiben draufsetzen und mit etwas Balsamicocreme beträufeln.

Wer will schneidet noch eine Tomate und etwas Ruccola mit rein.

Burger

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Spargel mit Rucolapesto

Heute war bei uns großer Balkonanpflanztag. Nach einem morgendlichen Ausflug auf’s Land, bei dem wir eine ganze Kiste voll Pflanzen kauften und damit in den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend gondelten, wurde nachmittags fleißig eingepflanzt. Jetzt ist es bunt bei uns und neben Salbei, Oregano, Basilikum und Kapuzinerkresse hat auch eine Tomatenpflanze für die Mitesserin ihr Zuhause auf unserem Balkon gefunden.

Der schöne Nebeneffekt unserer Landpartie: ein Kilo frisch gestochener Spargel, beste Qualität zu einem wirklich angemessenen Preis.
Gestern hatte ich ein schnelles Rucolapesto gemacht, da vom Salatmachen noch eine ganze Menge Rucola übrig war, der sonst schlappgemacht hätte. Und mit eben diesem Pesto gab es heute dann den Spargel.

Rucolapesto

Den Spargel habe ich mit etwas Wasser und Butter in Alufolie gewickelt im Ofen gegart (dauert ca. 20-25 Min. je nach Dicke des Spargels). Dazu klassische Salzkartoffeln und ein Klecks Pesto. Ein feines Sonntagsessen auf  dem Balkon mit einem schönen Glas Weißwein…

Spargel mit Pesto

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Quiche vom grünen Spargel

So, Spargelzeit. Auch wenn die letzten Wochen wettertechnisch für die Spargelbauern nicht gerade prickelnd waren: es gibt jetzt Spargel. Ich mag den weißen wie den grünen, wobei die Tendenz inzwischen leicht zum grünen Spargel geht, den ich geschmacklich einfach aufregender finde. Letztlich lassen sich beide Sorten aus meiner Sicht auch nicht wirklich miteinander vergleichen – das ist ein bisschen wie Äpfel mit Birnen vergleichen (und dafür bin ich nun wahrlich keine Expertin!).

Meistens landet der Spargel bei uns im Backofen mit einer Handvoll Parmesan drüber und wird gebacken. Das Rezept für grünen Spargel mit Parmesan überbacken habe ich hier schon im letzten Jahr gepostet. Ebenso ein Risotto mit grünem Spargel, Zitrone und Minze und ein Pastarezept mit grünem Spargel. Also musste was neues, verblogbares her und die Wahl fiel auf eine Quiche mit grünem Spargel. Das Ganze ist Marke Eigenbau und um ehrlich zu sein in 5 Minuten entstanden. Umso mehr überraschte uns das wirklich leckere Ergebnis der ganzen Geschichte.

Hier das Rezept für eine Quiche für 2 Personen:

  • 500 g grüner Spargel
  • 1 kl. Becher Schmand
  • 4 geh. EL geriebener Käse (in dem Fall Nordseekäse)
  • Salz und feffer
  • 1 Prise  Muskat, frisch gerieben
  • 3 Platten Vollkornblätterteig (oder ein selbstgemachter Teig für eine Quiche, war mir in dem Fall zu aufwendig, je nach Form benötigt man ggf. etwas mehr)

Den Spargel gut abspülen und die holzigen Enden entfernen, ggf. das untere Dritte schälen (find ich unnötig). In kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren.

Den Schmand mit dem Käse, Salz, Pfeffer und Muskat vermischen.

Die Blätterteigplatten in die Quicheform drücken. Den abgetropften Spargel versetzt in die Form schichten (ein paar Stangen übrig lassen. Die Schmand-Käsemasse darüber verteilen und die letzten Stangen oben drauflegen.

Im vorgeheizten Backofen (180 Grad Umluft) etwa 20 Minuten backen, bis die Masse gestockt und leicht gebräunt ist.

Quiche mit gründem Spargel

Quiche angeschnitten

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Kartoffel-Oliven-Tortilla

Ich frage “Was sollen wir heut essen?” und die Mitesserin antwortet – wie fast immer – “Was mit Kartoffeln!”. Und meistens meint sie damit einfach “nur” Kartoffeln, was mich ja so gar nicht hinterm Sofa vorlocken kann (mal abgesehen davon, dass man gar nicht hinter unser Sofa krabbeln kann, aber gut, das können wir hier mal vernachlässigen).

Also muss die Kartoffel ein bisschen aufgepimpt werden. Und da man die Mitesserin auch mit Oliven glücklich stimmen kann, wurde kurzerhand eine spanische Tortilla (nicht zu verwechseln mit der mexikanischen Namensschwester, die aber lediglich ein Teigfladen ist) in die Pfanne geschmissen.

Kartoffeln, Zwiebeln, Eier und eben in diesem Fall ein paar Oliven und fertig ist die Kiste. Und so ein bisschen schmeckt’s schon nach Sommer…

Hier das Rezept für eine große Tortilla (mehr als 2 Portionen):

  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 große rote Zwiebel
  • 5 gr. Eier
  • 1 Handvoll dunkle Oliven (am liebsten Kalamata)
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL Pimentón de la vera

Die Kartoffeln schälen und vorkochen (man kann sie auch roh verwenden, mir dauert das aber zu lang und ich mag sie lieber etwas weicher, drum so). In dünne Scheiben schneiden.

Die Oliven halbieren bzw. grob zerkleinern. Die Eier miteinander verkleppern und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zwiebel ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und in reichtlich Olivenöl in einer großen Pfanne andünsten (der Pfannenboden sollte komplett mit Öl bedeckt sein). Die Zwiebel soll glasig werden, aber nicht bräunen. Die Zwiebelscheibe aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Kartoffelscheiben in die Pfanne schichten und schichtweise die Zwiebelscheiben und die Oliven einstreuen. Am Schluss die Eiermasse gleichmäßig über die Kartoffelscheiben gießen. Die Pfanne ein bisschen rütteln, damit die Eiermasse sich gut verteilt und auch in die Zwischenräume sickert.

Jetzt Geduld walten lassen. Die Pfanne sollte nicht zu heiß sein, damit die Eiermasse langsam stocken kann und die Kartoffeln etwas Farbe bekommen, aber nicht anbrennen. Wenn der Rand der Tortilla fest wird, einen großen Teller umgedreht auf die Pfanne legen und die Tortilla auf diesen stürzen. Dann langsam zurück in die Pfanne gleiten und von der anderen Seite für einige Minuten bräunen lassen. Derweil mit etwas Pimentón de la Vera würzen.

Auf einer großen Platte anrichten und wie eine Torte in Stücke schneiden.

Tortilla

Tortilla angeschnitten

Tortillaslice

Und wem das zuviel Arbeit ist: hier gibts die Tortilla vom Blech

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Gelbes Thai-Curry mit Erdnüssen (vegetarisch)

Ok, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: es ist inzwischen sogar schon Sommer! Das Balkonthermometer zeigt wunderbare 27 Grad an, ein laues Lüftchen weht und ich werd so schnell es geht wieder raus auf mein Sonnenplätzchen wechseln.

Das Wetter bringt so ein paar kulinarische Dinge mit sich: Schluss mit Eintopf und Schmorgerichten hieß es vor einer Woche schon bei der Wilden Henne und inzwischen vermute ich, dass sie die Finger mit im Spiel hat bei diesem grandiosen Wetterwechsel! Ich gehe da voll mit und so wandert der Bräter mal ins hinterste Eck des Küchenschranks und der Wok wird rausgekramt (der wiederrum geht echt das ganze Jahr ganz wunderbar). Ich hatte letzes Jahr schonmal ein ganz ähnliches Curry mit Kartoffeln gekocht, dieses Mal aber eine gelbe Thai-Currypaste verwendet und ein bisschen anderes Gemüse dazugegeben. Alles schnell erledigt und sowohl winter- (endgültig vorbei und bitte, komm nicht vor Dezember wieder vorbei!) als auch sommertauglich.

Dass ich Erdnüsse vor allem in Form von Erdnussbutter geradezu verehre ist ja nix Neues – ich find, die passen aber auch perfekt in ein Curry, um dem Ganzen ein bisschen extra crunch zu verleihen. Nussallergiker u. ä. lassen sie einfach weg und wer auf sein Steak nicht verzichten mag, kann nich ein bisschen Geflügel mit in den Topf schmeissen. Alles abwandelbar, wie man es halt mag.

gelbes Thaicurry

Hier das Rezept für zwei Portionen (und ein bisschen mehr):

  • 8 mini Kartoffeln (oder 4 mittelgroße)
  • 5 braune Champignons
  • 1 Tasse Erbsen (in dem Fall TK)
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 EL frischer Ingwer fein gehackt
  • 1-2 Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
  • 2 EL Erdnüsse (geröstet und gesalzen)
  • 1/2-1 Dose Kokosmilch
  • gelbe Thai-Currypaste (ich habe drei TL verwendet, je nach Sorte und Schärfegrad braucht man mehr oder weniger)
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Sesamöl

Die Kartoffeln schälen, halbieren und vorgaren. In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in Viertel schneiden. Die Karotte ebenfalls putzen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Den Ingwer fein hacken, die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.

Im Wok (oder einer großen Pfanne, möglichst mit hohem Rand) das Sesamöl erhitzen und die Karottenscheiben darin andünsten, bis sie etwas Farbe bekommen. Die Currypaste dazugeben und kurz mit anrösten, dann mit der Kokosmilch ablöschen. Die anderen Gemüse dazugeben und mit Salz abschmecken. Das Curry weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar bzw. erhitzt ist.

In zwei Schälchen anrichten und mit den Erdnüssen servieren.

gelbes Thaicurry nah

 

 

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