Tarte mit karamellisierten roten Zwiebeln und Fetakäse

Lang, lang ist’s her. Mein letzter Beitrag war im Juni und ich wundere mich, wo die Zeit geblieben ist. Die Ruhepause in der maedchenkantine war aber eine gute Sache. Zuviele andere Dinge standen im Sommer an und da ist die maeka auch im “echten Leben” öfters kalt geblieben. Wir waren oft out for dinner und haben so manche Neuentdeckung gemacht (auch manche, auf die frau hätte verzichten können…).

Geblieben ist die Liebe zu Tartes jeglicher Form und damit sich der Kreis schön sauber schließt, kommt hier gleich wieder ein Tarterezept. Ich habe eine ähnliche Tarte mal bei Tina und Michi probieren dürfen und da ich karamellisierte Zwiebeln L I E B E, ist das die perfekte Tarte für mich. Vielleicht ja auch für den einen oder die andere von Euch?

Da ich zudem noch eine ganze Ladung frischer Vanille in Form von Schoten rumliegen hatte, habe ich in die Tarte neben den besagten Zwiebeln, Feta und einem Schuss Sahne auch noch einen Hauch Vanille gegeben. Eine feine Sache und der Duft der durch die Wohnung zieht…hach, ich sach’s Euch!

Hier also das Rezept für 2 Tarteletteformen (für eine große Tarteform würde ich es knapp vervierfachen):

– 2 Quadrate TK-Vollkornblätterteig
– 4 große rote Zwiebeln
– 1/2 Becher Schlagsahne
– ein 3/4 Stück Fetakäse (plus/minus)
– ein Schuss guter Balsamicoessig
– ein Schuss Portwein
– 1/2 Vanilleschote
– frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
– 1-2 geh. EL brauner Zucker
– 1 EL Butter

Den Blätterteig auftauen lassen und die Tarteletteförmchen damit auslegen. Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Zwiebeln schälen und ein feine Ringe schneiden. In einer großen Bratpfanne die Butter erhitzen und die Zwiebelringe langsam anschwitzen, bis sie glasig werden. Dann den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. In der Zwischenzeit das Vanillemark aus der Schote kratzen und beiseitestellen.
Die Zwiebeln mit je einem kräftigen Schuss Portwein und Balsamico ablöschen. Bei mittlerer Hitze einreduzieren lassen. Das Vanillemark und die Schote dazugeben und ziehen lassen.

Den Feta mit den Fingern zerbröseln (nicht zu fein). Die karamellisierten Zwiebeln in die vorbereiteten Tarteletteförmchen geben (Vanilleschote vorher entfernen).karamellisierte Zwiebeln

Den Fetakäse darüber verteilen und mit etwas Sahne auffüllen (das Ganze sollte nicht in Sahne schwimmen). Im Backofen goldbraun backen (ca. 20 Min.).

Tarte nah

Tarte

So, ich versuche derweil zu verstehen, was WordPress alles für Änderungen eingeführt hat und warum ich in sämtlichen alten Beiträgen keine meiner Bilder mehr sehe. Die Mitesserin hingegen schon. Und dabei sind wir beide mit dem gleichen Browser, gleicher Version usw. online. Very strange… Wer weiß woran es liegt, darf es mir gerne verraten.

Ach und noch was: Vielen lieben Dank den vielen Leserinnen und Lesern, die trotz toter Hose in der maeka vorbeigeschaut haben – ich war ganz perplex, als ich mir heute früh die Blogstatistik der letzten Monate angeschaut habe… :)

Blumenkohltarte mit karamellisierten Zwiebeln

Hitzewelle überstanden und nicht drüber beschwert, dass es jetzt ja “ach so heiß” ist. Was neben all dem Sommerwetter wirklich schön ist: der samstägliche Marktbesuch. Es schwirrt einem an den Markständen ja nur so entgegen: all das frische Obst (das ich größtenteils nicht gebrauchen kann, aber hübsch ausschauen tut es ja!) und frischer, junger Kohl. Der Weißkohl ist momentan zum Beispiel perfekt für einen knackigen Weißkrautsalat und der Blumenkohl? Der kommt in eine Tarte, wie sollte es anders auch sein…?

Nicht meine Idee, sondern inspiriert durch smitten kitchen und perfekt zu einem Glas Cidre, abends auf dem Balkon.

Tarte von oben

Hier das Rezept für eine Tarte (angelehnt an smitten kitchen) (ca. Ø 26 cm):

  • 1 Blumenkohl
  • 1 Becher Ricottakäse
  • 100 g geriebener Bergkäse
  • 1 Schuss Milch
  • 2 Eier
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Dijonsenf
  • etwas Olivenöl
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Tarteboden oder Vollkornblätterteig

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und gut abspülen (es soll sich ja schon ab und an mal eine Schnecke oder ähnliches Kleingetier ein Zuhause darin gesucht haben…).

Die Zwiebel in hauchfeine Scheiben schneiden. Den Zucker in einer Pfanne leicht karamellisieren und die Zwiebeln darin glasig dünsten (Vorsicht mit der Hitze! ggf. einen kleinen Schuss Wasser dazugeben).

Die Tarteform mit dem Vollkornblätterteig auslegen. Den Boden mit dem Dijonsenf bestreichen.

Die Blumenkohlröschen mit Olivenöl vermischen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 Grad (Umluft) so lange rösten, bis sie leicht Farbe bekommen. (Geht vermutlich auch in der Bratpfanne).

Die karamellisierten Zwiebeln auf den Tarteboden geben und verteilen. Die gerösteten Blumenkohlröschen darauf verteilen.

Tarte mit Zwiebeln und Blumenkohl

Den Ricotta mit den Eiern und etwas Milch sowie dem Großteil des Bergkäses und den Gewürzen vermischen und über die Blumenkohlröschen verteilen. Den restlichen Käse obendrüber streuen.

Im Backofen (180 Grad, der läuft ja eh schon) gute 30 Minuten backen, bis die Tarte goldgelb ist.

Tarte nah

Tarte angeschnitten

Und mit diesem Rezept verabschiede ich mich erstmal auf unbestimmte  Zeit. Momentan sind andere Projekte wichtiger und ich habe nicht genügend Muße, um den Blog “richtig” zu betreiben. Es tut mir leid, dass ich auch fast gar nicht mehr dazu komme, in den anderen Blogs, die ich wirklich schätze, zu kommentieren.

Genießt den Sommer und habt eine gute Zeit! :)

Viele Grüße,

Em

Hier noch ein paar Links zu meinen Lieblings-Sommerrezepten aus der maedchenkantine:

Antipastisalat mit Pesto und karamellisierten Zwiebeln

Bulgursalat mit Kichererbsen

Curry-Süßkartoffelchips

Hühnchen mit Erdnuss-Kokosdip

Inge (Prosecco mit Ingwersirup)

Nudelsalat mit Garnelen und Honig-Ingwer-Vinaigrette

Tramezzini

Spaghetti mit Basilikumpesto

 

Ein Kommentar

Peanut Butter Icecream with Roasted Salted Almonds

Wir haben keine Lust mehr auf Herbstwetter. Auch wenn hier die Pegelstände steigen und wir heute den obligatorischen Markteinkauf verflucht haben (große Pfütze neben dem Bio-Käse-Stand übersehen): es ist jetzt Sommer! Nicht zuletzt, weil heute auch meteorologischer Sommeranfang ist.

Wir brauchten Soulfood, das war heute Nachmittag ganz klar. Was könnte also besser sein als eine cremige (“gschleckerte” sagt die Mitesserin) Eiscreme mit Schokoladenstücken und crunchy Nüssen!? NIX! Richtig.

Die Basis für diese Eiscreme ist das “Honig-Erdnuss-Eis mit Schokoladenstückchen“, das ich schon mal gemacht habe. Dieses Mal kam noch eine Handvoll geräucherte, gesalzene Mandeln mit dazu, was dem Eis ein wenig die Süße nimmt und einen schönen Kontrast zur Schokolade schafft.

Das Eis wird einfach wie im Rezept beschrieben hergestellt und dann kommen zum Schluss noch die gehackten Mandeln dazu. Sommer! ÄTSCH!

Scoop of Icecream

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Gegrillter grüner Spargel mit Granatapfelsirup-Vinaigrette

Heute ganz unerwartet ein kurzes Aufblitzen des morgen schon wieder in der Versenkung zu verschwindenden Sommers. Also musste Spargel auf den Grill bzw. in die Grillpfanne! Also ratzfatz den grünen Spargel der Länge nach halbiert und in wenig Olivenöl in der Grillpfanne von beiden Seiten angebraten. Riesen Freude über das schöne Grillmuster und nochmal Freude beim Essen des Spargels. Die perfekte Vorspeise oder einfach nur ein schöne Sommersalat – denn er schmeckt sowohl lauwarm, als auch kalt.

Hier das Rezept für 2 Portionen:

  • 500 g grüner Spargel
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

für die Vinaigrette:

  • 4 EL Olivenöl
  • 2 El weißer Balsamicoessig
  • 1 El Weißweinessig
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 TL körniger Senf
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • Fleur de Sel
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Evtl. die unteren Enden der Spargel schälen. Der Länge nach halbieren und in der heißen Grillpfanne von beiden Seiten mehrere Minuten abraten, ggf. mehrmals wenden.

Die Zutaten für die Vinaigrette in ein Schraubglas geben und gut schütteln.

Den Spargel auf einer Platte anrichten und die Vinaigrette darüberträufeln.

gegrillter grüner Spargel

gegrillter Grüner Spargel nah

Lunchbox #6: Spargelsalat mit Maple-Syrup-Vinaigrette und Tomaten

Und weg ist der Sommer wieder – oder doch nicht? Wir harren hier der Dinge und hoffen gutes Wetter, nicht zuletzt, weil wir am Donnerstag lieben Besuch bekommen und uns eigentlich schon im Biergarten mit den Füßen im Fluss wähnten…

Der letzte Marktbesuch bescherte uns sowohl weißen wie auch grünen Spargel, weil wir uns irgendwie nie entscheiden können, welche Sorte wir lieber essen mögen. Also einfach beide. Der weiße Spargel wurde zu dem folgenden Salat verarbeitet, den grünen habe ich in der Grillpfanne angebraten (Rezept folgt noch). Weil die Mitesserin Tomaten so sehr liebt, habe ich mich entgegen all meiner Vorsätze breitschlagen lassen natürlich gerne bereit erklärt für sie ein Rezept mit einer Handvoll Tomaten zuzubereiten.

Weißer (wie auch grüner) Spargel schmeckt auch ausgezeichnet kalt und dieser kleine Salat ist schnell und ohne viel Aufwand über die Bühne gebracht.

Hier das Rezept für 2 Personen (Vorspeisengröße – als Hauptgericht die doppelte Menge verwenden):

  • 500 g weißer Spargel
  • 8 Kirschtomaten
  • 5 Blätter frischer Basilikum

Für die Vinaigrette:

  • 6 EL Olivenöl
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Akazienhonig
  • 1-2 TL Dijonsenf
  • eine Prise Fleur de Sel und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Den Spargel schälen und schräg in etwa 2,5-3 cm lange Stücke schneiden. Die Spitzen beiseite legen. Einen Topf mit Salzwasser und einer Prise Zucker zum Kochen bringen. Die Spargelstücke dazugeben (die Spitzen 5 Minuten später in den Topf geben) und weich kochen (nach gusto: die einen mögen den Spargel mit mehr Biss, die anderen eher weich).

Für die Vinaigrette alle Zutaten in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln.

Die Tomaten vierteln, den Basilikum grob zerpflücken. Den Spargel abgießen und gut abtropfen lassen. Lauwarm mit der Vinaigrette, den Tomaten und dem Basilikum vermischen.

Dazu passt in der Pfanne geröstetes Weißbrot perfekt!

Spargelsalat mit Tomaten2

Spargelsalat mit Tomaten

Ein Kommentar

Pickled Red Onions

Heute ist ein guter Tag! Heute habe ich die deutsche Wirtschaft ordentlich angekurbelt und konsumiert. Eigentlich wollte ich nur ein paar Socken kaufen und ehrlich, sowas passiert mir sonst nie! Das Ende vom Lied: eine Jacke, diverse T-Shirts und ein so rattenscharfer pinker Nagellack, dass ich sofort nach Hause musste, um diesen aufzutragen in die Küche zu wetzen und endlich die “Pickled Red Onions” von Jen nachzukochen. Ich L-I-E-B-E ihren Blog, weil sie einzigartig schöne Bilder macht, toll kocht und den wahrscheinlich süßesten Hund  der Welt hat (und das von mir als ausgewiesener Katzenliebhaberin)!

Also auf ins Tal der Tränen und ran an die Zwiebeln! Ich habe das Rezept von Jen leicht abgewandelt (allein schon weil das Lorbeerbladl fehlte – das hat mir der Schuhbeck aber auch gehörig vermiest) und wer jetzt gleich beim Lesen von Nelken, Zimt und Sternanis denkt, dass ich jetzt schon wieder mit der Weihnachtsbäckerei loslege, dem sei gesagt: tief durchatmen, der Essig sorgt für den Rest.

Ingredients

Hier das Rezept für ein twist off Glas à 435 ml:

  • 3 große rote Zwiebeln
  • 280 ml Weißweinessig
  • 110 g brauner Zucker
  • 1/2 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • 1 Sternanis (ganz)
  • 2-3 Scheiben frischer Ingwer
  • 20-25 frisch zerdrückte rote Beeren (roter Pfeffer)

Die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneidern. In einem Topf mit kochendem Wasser 2 Minuten lang blanchieren. Dann abgießen und beiseite stellen.

Sliced Onions

ped pepper

In der Zwischenzeit den Essig mit dem Zucker und den Gewürzen zum Kochen bringen. Gute fünf Minuten einkochen lassen, dann die Zwiebelscheiben dazugeben und eine weitere Minute kochen lassen. Erst jetzt wird die ganze Schose schön pink. Also keine Panik kriegen, wenn die Zwiebeln nach dem Blanchieren erstmal ein bisschen unansehlich ausschauen.

Die Zwiebeln mit dem Sud in ein mit kochendem Wasser ausgespülten twist off Glas füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

spooky onions

Laut Jen hält sich das Ganze mehrere Wochen im Kühlschrank ohne Probleme.

pickled red onions

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Halloumi-Burger mit gegrillten Zucchini und Balsamicocreme

Ich geb’s zu, ich bin ne faule Socke und mache meine Burger-Buns noch immer nicht selbst. Es sei mir verziehen, bittebitte! Hey, dafür schäle ich meinen Spargel immer selbst und lasse den nicht in einer dieser coolen Spargelschälmaschinen (tolles Wort!) vollelektronisch enthäuten! Ok, genug der Rechtfertigungen. Es gibt nach einer Menge Spargel heute mal wieder einen Burger.

Quitschquitschquitsch – so geht’s mir, wenn ich an Halloumi denke. Kennt ihr das auch? Dieses schöne Quitschgeräusch das entsteht, wenn man Halloumi isst? Für viele Leute ist Halloumi daher ein no go und ich muss sagen, dass ich jetzt auch nicht vor Freude an die Decke springe, wenn ich mir jemand das letzte Stück Manchego vor der Nase wegschnappt und sagt “aber da ist ja noch ein bisschen Halloumi übrig…”. Halloumi muss in die Pfanne oder auf den Grill – oder eben: in die Grillpfanne. Sonst ist das alles nix. Und da gerade wie immer noch ein paar Zucchini im Haus waren, sind die gleich mit in die Grillpfanne und in den Burger gewandert. Dazu noch ein paar Spritzer Balsamicocreme und fertig ist die Kiste.

Hier das Rezept für 2 Personen:

  • 2 Hamburger-Buns
  • 2 Stück Halloumi
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 2 TL Mayonnaise
  • Balsamicocreme (selbstgemachte Reduktion oder Fertigprodukt)
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Die Burgerbuns aufschneiden und im Backofen (Grillfunktion) leicht anrösten.

Den Halloumi in der Grillpfanne (mit wenig Öl bestreichen) von beiden Seiten anbraten, bis er leicht weich wird und schöne dunkle Grillstreifen bekommt.

Die Zucchini in feine Scheiben schneiden und in der Grillpfanne ebenfalls mit anbraten.

Die Burgerhälften mit etwas Mayo bestreichen, den Halloumi und die Zucchinischeiben draufsetzen und mit etwas Balsamicocreme beträufeln.

Wer will schneidet noch eine Tomate und etwas Ruccola mit rein.

Burger

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