Ente à l’ Orange

Ein Klassiker, der wirklich nicht schwer zu kochen ist. Auch wenn ich zugebe, dass ich großen Respekt davor hatte, die Ente genau auf den Punkt zu garen, so dass sie noch zart rosa aber eben nicht “bloody” ist. Ich habe mir hierzu mehrere Rezepte im Netz durchgelesen und quasi einen Mittelwert der möglichen Garmethoden und -zeiten gebildet. Siehe da: die Ente wurde perfekt!

Für die Soße habe ich mich von Robert von lamiacucina inspirieren lassen, der eine ganze Ente an Orangensauce zubereitet hat. Die Idee mit dem Portwein und den Orangenzesten fand ich gut (vor allem, da ich noch eine Flasche Portwein rumstehen habe, die irgendwie zu selten zum Einsatz kommt).

Als Beilagen gab es glasierte Möhrchen und Bandnudeln. Ein feines Essen!

Hier das Rezept für 2 Portionen:

  • eine Entenbrust (auf der Hautseite kreuzförmig eingeritzt)
  • Butterschmalz zum Anbraten

Für die Orangensauce (frei nach Robert, lamiacucina):

  • Saft von zwei Bio-Orangen
  • Abrieb von einer der Orangen
  • 1 feingehackte Schalotte
  • 1 EL brauner Zucker
  • 150 ml Portwein (oder etwas mehr)
  • eine Prise gekörnte Gemüsebrühe
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • eine Prise gemahlener Koriander
  • etwas eiskalte Butter zum Aufmontieren der Sauce

Den Backofen vorheizen (Umluft 170 Grad). In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen. Die Entenbrust auf der Hautseite scharf anbraten. Nach 3-4 Minuten wenden und von der anderen Seite etwa gleich lang anbraten.

Die Entenbrust in eine feuerfeste Form legen (Hautseite nach oben) und in den Backofen geben. Dort weitere 14 Minuten garen.

In der Zwischenzeit kann man sich in Ruhe um die Soße kümmern. Dazu in der Pfanne, in der auch schon die Ente angebraten wurde und in der ja noch reichlich Fett ist, die Schalotte anschwitzen. Ich habe vorher allerdings mit etwas Küchenkrepp einen Teil des Fetts “abgesaugt”, da es mir persönlich sonst zuviel gewesen wäre.
Anschließend den Zucker mit dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Jetzt die Orangenzesten dazugeben – es steigt sofort ein Duft auf, der meiner Mitesserin ein verzücktes “Oho!” entlockt hat. ;-)

Mit dem Orangensaft und dem Portwein ablöschen und die Gewürze dazugeben, mit Pfeffer und gekörnter Brühe abschmecken. Die Sauce soll jetzt gut einreduzieren, also darf sie ruhig kochen.
Die Entenbrust nach 14 Min. aus dem Ofen nehmen und in Alufolie wickeln und mindestens 5 Minuten ruhen lassen.

Zum Schluss kleine Stückchen der eiskalten Butter in die Sauce geben und mit dem Schneebesen unterrühren. Die Sauce kriegt jetzt eine schöne cremige Konsistenz ohne zu dickflüssig zu werden.

Die Entenbrust in Scheibchen schneiden und mit der Soße anrichten.

Et voilà!

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